Ergotherapie

Ich gehe durch mein Berufsbild als Ergotherapeutin davon aus, dass für meine KlientInnen

 

bedeutungsvolle Betätigungen heilende Wirkungen

 

haben. Durch die Bereitschaft und Offenheit sich selber zu fragen, was ist für mich persönlich in meinem Leben bedeutungsvoll, was wünsche ich mir, was darf sich verändern und leichter werden, um ein glückliches und erfülltes Leben zu leben, kann ein wichtiger Anfang für einen Entwicklungsprozess gelegt werden.

 

Ein ergotherapeutisches Modell, das mir sehr am Herzen liegt, ist das CMOP-E (Canadian Model of Occupational Performance and Engagement). Es beschreibt die

 

klientenzentrierte und betätigungsorientierte Sichtweise.

 

Die Person, die im Zentrum steht mit ihrer einzigartigen Spiritualität, die all ihre Werte und Überzeugungen und das was sie im Leben antreibt miteinbezieht. Die Betätigung, die Ausführung und Teilhabe an für den Menschen bedeutungsvollen Aktivitäten in den Bereichen Produktivität, Freizeit und Selbstversorgung. Sowie die Umwelt, alle äußeren Faktoren, die unsere Betätigungen beeinflussen oder ermöglichen.

 

Im Fokus meiner Arbeit steht die Klientenzentrierung. Es geht mir nicht alleine um die Verbesserung von medizinischen Funktionen, viel mehr darum, was meine KlientInnen in ihrem ganz persönlichen Leben bewegt und was sie unbedingt tun müssen oder möchten. Denn hier liegt die Kraft für

 

Entwicklung, Veränderung, Entfaltung und Freude.

 Anhand des COPM (Canadian Occupational Performance Measure), einem standardisierten, klientenzentrierten, ergotherapeutischen Befundungsinstrument erhebe ich im Erstkontakt die subjektiv erlebten Alltagsprobleme und individuellen Therapieziele meiner KlientInnen, in den 3 wesentlichen Betätigungsfeldern: Produktivität, Freizeit und Selbstversorgung. Mit diesem Instrument lässt sich nach einem Behandlungsprozess auch der Behandlungsfortschritt oder Erfolg der ergotherapeutischen Interventionen transparent dokumentieren und evaluieren.

 

Meine KlientInnen sehe ich als ExpertInnen für ihren ganz persönlichen Alltag.

 

Sie können am besten wahrnehmen und beschreiben, mit welchen Betätigungen sie in ihrem Leben zufrieden sind, wo ihre Stärken liegen und welche Bereiche in ihrem Leben sie gerne verändern möchten. Und bei diesen Veränderungswünschen begleite ich Sie von Herzen gerne.

„Wenn man richtig unterwegs ist, also wenn die Richtung stimmt und man gut unterwegs ist, dann wird es immer leichter; nicht komplizierter.“

– Gerald Hüther –